Tarifvertrag vw ig metall

“Während wir um einen Tarifvertrag ringen, kämpfen auch unsere Kollegen in den USA in Chattanooga für einen Tarifvertrag. Doch dort weigert sich Volkswagen völlig. Und die Kollegen, wieder sagen wir: Sie sind nicht allein! Sie haben unsere Solidarität – und auch dort erwarten wir vom Management: Kommt zu euren Sinnen! Sprechen Sie mit den Kollegen! Weil wir auch dort anständige, kollektiv ausgehandelte Arbeitsbedingungen wollen.” “Alle Volkswagen-Werke in Europa haben autonome Tarifverhandlungen”, schrieb Silvia. “Viele haben umfangreiche Mitbestimmungsrechte, die im Gesetz verankert sind. Um mehr Flexibilität zu bieten, wird es möglich sein, individuelle, freiwillige Erhöhungen der Projektarbeitszeit bis zu 40 Stunden pro Woche für 5 % der vom Tarifvertrag erfassten Arbeitnehmer zu vereinbaren. Diese kann im Einvernehmen zwischen den Parteien vorübergehend auf 10 % erhöht werden. Ferner wurde eine Einigung über die Verlängerung der seit 2019 geltenden Option zur Umwandlung zusätzlicher Vergütungen aus dem Tarifvertrag in sechs Tage bezahlten Urlaub erzielt. Künftig gilt die Option für Mitarbeiter, die sich um ein Kind unter 12 Jahren kümmern. Früher lag die Obergrenze bei 10 Jahren. Im Jahr 2020 haben sich bereits 9.400 Eltern für den zusatzurlaub entschieden.

Die Konversionsoption für Eltern und Pflegende Angehörige wird ebenfalls erweitert. Die Umstellung wird nun in bis zu fünf statt in zwei Jahren möglich sein. Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen AG hat in der vierten Verhandlungsrunde für seine 90.000 Mitarbeiter die Schaffung von mehreren hundert neuen Arbeitsplätzen angekündigt. Nach einer Vereinbarung zwischen der Geschäftsführung und der Gewerkschaft IG Metall werden die neu eingestellten Mitarbeiter ausschließlich befristet beschäftigt und de facto unter dem Niveau der Betriebsvereinbarungen vergütet. Obwohl sie zu den Bedingungen der geltenden Betriebsvereinbarungen eingestellt werden, haben die neu eingestellten Mitarbeiter keinen Anspruch auf die ausgleichsweise Zusatzlohnkomponente, die bei der Einrichtung der Vier-Tage-Woche von Volkswagen 1994 vereinbart wurde, und erhalten somit 10 % weniger als die Kernbeschäftigten.

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