Steuererklärung grenzgänger schweiz Muster

Darüber hinaus haben die Schweiz und Frankreich am 13. Mai 2020 ein Abkommen für Grenzgänger unterzeichnet, die aufgrund von Maßnahmen beider Regierungen nun von zu Hause aus arbeiten müssen. So profitieren grenzüberschreitende Telearbeiter weiterhin von den geltenden Steuerregelungen, als ob sie physisch an ihren gewohnten Arbeitsplatz gekommen wären. – Verlängerung der Frist für die Abgabe von Steuererklärungen bis zum 31. Mai 2020 für alle einzelnen Steuerpflichtigen. Die Fristverlängerung ist besonders sinnvoll, da viele Zürcher Stadtverwaltungen wie auch in anderen Kantonen inzwischen ihre Schalter geschlossen haben und nur telefonisch und per E-Mail Auskunft geben; Da das Erfordernis der Rückkehr in die Heimat für die Definition eines Grenzgängers von wesentlicher Bedeutung ist, gelten diejenigen, die aufgrund der Pandemie entweder im Herkunfts- oder Wohnsitzstaat verbleiben müssen, nicht mehr als Grenzgänger. Unternehmensumstrukturierungen wie Spin-offs, Fusionen, Unternehmensübertragungen und grundsätzlich grenzüberschreitende Verschmelzungen sind nach dem Fusionsgesetz von 2004 möglich. Die meisten dieser Umstrukturierungen können steuerneutral umgesetzt werden. Im Anschluss an ihre Entdeckung dieser Transaktionen begann die STA, alle großen Forderungen auf WHT-Rückerstattung durch Schweizer und nicht-schweizerische Finanzinstitute zu untersuchen.

In den letzten sechs bis sieben Jahren haben sie praktisch alle Schweizer Banken und Aktienhändler geprüft und praktisch alle nicht-schweizerischen Finanzinstitute mit wesentlichen Erstattungsansprüchen im Rahmen eines Vertrags befragt. Die STA konzentrierte sich zunächst auf dänische Einrichtungen, begann aber später, Sich mit Einrichtungen zu befassen, die in anderen Rechtsordnungen ansässig sind und einen Vertrag mit der Schweiz haben. Der Grund, warum die STA ihre grenzüberschreitenden Untersuchungen bei dänischen Banken und Aktienhändlern einleitete, war, dass dänische Unternehmen bis Ende 2010, als der Dividendenartikel des schweizerisch-dänischen Vertrags geändert wurde, Anspruch auf eine vollständige Rückerstattung der WHT auf Schweizer Dividenden hatten. Das französische Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten erklärte jedoch am 19. März 2020, dass angesichts der außergewöhnlichen Umstände im Zusammenhang mit dem COVID-19 die Vermehrung der Zeit auf französischem Hoheitsgebiet aufgrund des verstärkten Einsatzes von Telearbeit (in der Regel auf 25 %) wird keine Auswirkungen auf die Sozialversicherung haben: Ein Grenzgänger wird daher weiterhin in den Genuss einer Sozialversicherung in seinem Tätigkeitsstaat kommen. Infolgedessen verzichtet Frankreich auf sein Recht, die Telearbeitstage seines Grenzgängers während der Zeit der Entbindung aufgrund des COVID-19 zu besteuern. Mit anderen Worten, ein in Frankreich ansässiger grenzüberschreitender Telearbeiter unterliegt weiterhin (nur) dem schweizerischen Steuersystem. Wir stellen jedoch fest, dass in dem Kommuniqué nicht erwähnt wird, dass die Tätigkeit eines grenzüberschreitenden Telearbeiters in Frankreich dazu führen könnte, daß das Arbeitgeberunternehmen gemäß Artikel 5 Absatz 1 eine Betriebsstätte in Frankreich einrichtet. 4 des zwischen Frankreich und der Schweiz geschlossenen Doppelbesteuerungsvertrags, der zur Besteuerung der Gewinne aus der Tätigkeit des Arbeitnehmers in Frankreich durch die französische Steuerverwaltung führen könnte, obwohl die Gesellschaft/der Arbeitgeber in der Schweiz ansässig ist.

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